Unser Leitbild

In einer Zeit steigender Individualisierung und damit verbundener Isolation, möchten wir einen Beitrag zur Re-Solidarisierung der Frauen leisten. Wir möchten bewirken, dass sich Frauen als Teil einer vielseitigen und sich gegenseitig stützenden Gemeinschaft begreifen.

Unsere Arbeit fördert die Bewusstseinsbildung über Gemeinsamkeiten sowie kollektive Erfahrungen unter Frauen und ermöglicht einen Perspektivenwechsel, der einen neugierigen, offenen und toleranten Dialog mit sich bringen soll. 

Unser Selbstverständnis und unser Leitbild finden sich in unserem Namen wieder: Das „Fem“ steht dabei für die feministische Perspektive, die Frauen stets in den Mittelpunkt stellt. Das „Work“, steht für die Arbeit, die alle beteiligten Frauen leisten, wenn sie gemeinsam Events organisieren, sich austauschen und beraten und sich mit sich selbst und ihrem Umfeld auseinandersetzen. Das „XX“ Chromosom steht für die eine biologische Gemeinsamkeit, die fast immer vorhanden ist und die bereits seit unserer Geburt die Grundlage bildet für die folgenden Erfahrungen, die uns als Gruppe definieren und ein gegenseitiges Verständnis und eine Verbundenheit möglich machen.

Eine für Alle, Alle für Eine? Alle für Alle!

Wir hören oft, Frauen wären gleichgestellt und unsere Probleme wären unsere Sache. Im Zeitalter des Individualismus werden wir mit unseren Anliegen allein gelassen. Viele Frauen erleben jeden Tag die gleichen Herausforderungen und kämpfen allein vor sich hin.

Wir setzen uns ein für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter Frauen. Damit aus einzelnen Problemen wieder gemeinsame Ziele werden!

Unsere Ziele

Frauen heutzutage tragen unglaublich viel Verantwortung und bekommen dafür im Durchschnitt erschreckend wenig. Viele von uns machen ähnliche Erfahrungen; wir fühlen uns überarbeitet, nicht wertgeschätzt, nicht wahrgenommen. 

Wir arbeiten daran, dass die gemeinsamen und die unterschiedlichen Erlebnisse, Sichtweisen und Bedürfnisse von Frauen gesehen und gehört werden. Unsere Aktionen sollen zur Sichtbarkeit von Frauen und ihrem Erleben beitragen, zum Denken anregen, und den Austausch unter Frauen fördern.

Unsere Mitfrauen

sind so vielseitig, wie Frauen eben sind. Wir haben unterschiedliche Hintergründe, Lebensmodelle, und Persönlichkeiten. Aber wir haben vieles, das uns verbindet: Wir sind feministisch, wir teilen eine ähnliche Weltsicht und gesellschaftliche und politische Ziele. 

Wir machen uns für alle Frauen stark , auch wenn sie nicht unsere Meinung teilen. Unsere Aktionen und Veranstaltungen sind offen für alle Frauen, ganz egal, ob sie zu FemWorXX gehören oder nicht. 

Unsere Vorstandsfrauen

Julia

kann nicht viel mit Smalltalk anfangen und bringt die Dinge gerne auf den Punkt. Sie ist voll durchorganisiert und kennt sich gut in Baumärkten aus. Momentan versucht sie sich auch mit zwei kleinen Kindern eine anständige Rente zu erarbeiten und ab und an eine Nacht im Technoclub durchzuträumen.

Kristin

ist eine Verfechterin des demokratischen Diskurses und eine bewusst naive Humanistin. Als Kulturwissenschaftlerin kann sie keinen Film schauen, ohne die weiblichen Rollenklischees zu analysieren. Alte Disneyfilme sind deshalb für sie traumatisierend. Hat keine Kinder, sondern einen Dackel. Ihre Lieblingswörter sind: solidarisch, ausdifferenziert, strukturell bedingt. Ihr Lieblingsschimpfwort: Neoliberal. 

Kann sich nicht kurzfassen.


Maria

liebt Erdnussbutter und Sport. Wenn sie nicht gerade erklärt, dass Krafttraining Frauen stark und nicht breit macht, steckt sie ihren Kopf gerne in Bücher. Solidarität unter Frauen am Arbeitsplatz und die Förderung von jungen Kolleginnen sind für die gebürtige Russin besondere Herzensthemen.